Bildung im Kindergarten
Kindertageseinrichtungen haben den Auftrag, Kinder gleichermaßen zu betreuen, zu bilden und zu erziehen.
Wir stellen sicher, dass sich Ihr Kind in einem geschützten Raum
entfalten kann, in dem die Bedürfnisse nach Nahrung,
Bewegung und Ruhe, nach Geborgenheit und Freiheit, nach Zuwendung
und Wertschätzung, befriedigt und ihre Unversehrtheit und ihr
Aufwachsen garantiert werden.
Das Kindergartenteam der St. Remberti-Gemeinde orientiert sich an
dem Bremer Rahmenplan. Wir gehen davon aus, dass Bildung
schon nach der Geburt beginnt. Bereits in den ersten Lebensjahren
werden Muster der Wahrnehmung und des Handelns erlernt, die
in den Jahren, in denen Kinder den Kindergarten besuchen,
weiterentwickelt und durch neue Muster ergänzt werden . Dabei findet
Bildung kontinuierlich während des Kindergartenalltages statt. Der
Bildungsprozess für Kinder ist nie abgeschlossen; die Kindergartenzeit
ist nur ein Baustein in einem lebenslangen Lernen.
Kinder sind neugierig und entdeckungsfreudig, sie wollen sich und ihre Umwelt mit allen Sinnen begreifen,
erforschen und wahrnehmen. Deshalb bieten wir Ihren Kindern in diesem Bereich viele Angebote.
Dadurch kann sich Ihr Kind selbst wahrnehmen, ein Bild von sich und seinem Körper und somit ein positives Selbstbild
entwickeln. Dies ist die Grundlage für alle weiteren Lernprozesse.
Zusätzlich berücksichtigen die Erzieherinnen aber auch die Art und Weise, wie Kinder in diesem Alter lernen: Kinder lernen ganzheitlich: Wahrnehmung und Tätigkeit gehen stets Hand in Hand. Die angemessene Form, in der sie sich ihre Welt aneignen, ist die des tätigen und forschenden Lernens. Deshalb benötigen die Kinder entsprechende Materialien und Gegenstände aller Art, Werkzeuge und Gerätschaften, um Objekte zu erkunden.
Die Erzieherinnen geben den Kindern viel Raum, um sich auszuprobieren. Neugier und Eigeninitiative werden unterstützt, Kinder werden ermuntert, selbst Antworten zu finden, es werden ihnen entwicklungsgemäße Herausforderungen gestellt.
Die Erzieherinnen nehmen eine abwartende Haltung ein, bieten aber andererseits Hilfe und Unterstützung an, sobald die Kinder danach verlangen oder diese brauchen.